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Red Light News
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Messerangriff

#11

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NRZ 03.09.2022
Gäste attackieren Saunaclub-Team – Lebensgefahr

Nach einem Streit in einem Saunaclub in Düsseldorf-Rath sucht die Polizei nach sieben Männern. Sie sollen auf zwei Mitarbeiter eingestochen haben.

In Düsseldorf-Rath ist am Samstag ein Streit in einem Saunaclub eskaliert. Wegen ihres „unangemessenen Verhaltens“ sollte eine Gruppe von sieben Männern den Club verlassen – weigerte sich aber.

Als zwei Mitarbeiter die Gruppe nach draußen geleiten wollten, wurde die Stimmung zunehmen aggressiv. Plötzlich zückte mindestens einer der Männer ein Messer und stach auf die beiden Mitarbeiter (32 und 34 Jahre) ein. Es bestand akute Lebensgefahr, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus.

Die Täter flüchteten – nach ihnen wird gefahndet. Die Kripo hat eine Mordkommission eingerichtet und ermittelt gegen die Gruppe wegen versuchter Tötung.
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RP 04.09.2022
Mitarbeiter werfen Gäste aus Düsseldorfer Bordell – und werden lebensgefährlich verletzt

In einem Bordell im Düsseldorfer Stadtteil Rath ist es am frühen Samstagnachmittag zu einem folgenschweren Streit gekommen. Zwei Mitarbeiter wurden lebensgefährlich verletzt, von den Tätern fehlt noch jede Spur.

ie Düsseldorfer Polizei und die Staatsanwaltschaft Düsseldorf veröffentlichten am Samstag eine gemeinsame Erklärung zu dem Fall. Demnach ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts, das sich kurz vor 13 Uhr ereignet haben soll. Die Betroffenen: zwei Mitarbeiter eines Bordells in Rath im Alter von 32 und 34 Jahren.

Die beiden Mitarbeiter waren laut Mitteilung in dem Saunaclub mit einer Personengruppe in einen Streit geraten und bei der folgenden Auseinandersetzung durch Stiche so schwer verletzt worden, dass Lebensgefahr bestand. Beide Opfer kamen laut Polizei in Krankenhäuser und mussten stationär behandelt werden.

Wie es weiter heißt, hielten sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zur Tatzeit sieben Männer in dem Saunaclub auf und sollten aufgrund ihres nicht angemessenen Verhaltens der Lokalität verwiesen werden. Als die zwei Mitarbeiter die Gruppe nach draußen begleiteten, gerieten sie mit den Männern in einen Streit, wobei mindestens eine Person ein Messer zückte und die beiden Angestellten lebensgefährlich verletzte.

Die Täter flüchteten. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Inzwischen sind die beiden Mitarbeiter nicht mehr in Lebensgefahr, wie die Polizei am Sonntag bestätigte. Derzeit sei man mit Spurenauswertung und Zeugenbefragung beschäftigt, die Täter sind noch nicht gefasst. Die Betreiber des Clubs wollten sich am Sonntagnachmittag nicht zu den Vorfällen äußern.

Der Sauna-Club in Rath, der 2014 eröffnet wurde, ist seither immer mal wieder in den Schlagzeilen, beispielsweise durch Razzien des Sondereinsatzkommandos der Polizei wegen Verdachts des Waffenbesitzes oder wegen eines Schildes, dass bestimmten Gästen den Zutritt verbietet: "Kein Zutritt für Personen, die aggressives Verhalten aufweisen, in irgendeiner Form mit Zuhälterei in Verbindung stehen, in irgendeiner Form mit Rockerclubs in Verbindung stehen, insbesondere den Hells Angels Turkey", hieß es dort.

Auch Bürger hatten, insbesondere vor der Eröffnung, das Bordell vehement abgelehnt und große Sorgen um das Image des Stadtteil geäußert. Dennoch wurde der Sauna-Club schließlich eröffnet.
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Raubüberfall

#12

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RP 27.09.2023
Mann mit Einnahmen von Saunaclub überfallen

Düsseldorf · Drei Maskierte, einer von ihnen mit Schusswaffe, haben versucht, einem Mann auf offener Straße die Tageseinnahmen eines Saunaclubs in Düsseldorf-Rath zu rauben. Die Tat misslang, die Polizei sucht Zeugen.

Nach einem versuchten Raub auf offener Straße vor einem Saunaclub in Düsseldorf-Rath sucht die Polizei nun Zeugen. Drei Unbekannte hatten einen Mitarbeiter vor dem Etablissement überfallen, wobei einer von ihnen das Opfer mit einer Schusswaffe bedrohte.

Der Mann konnte sich auf dem Gelände des Clubs in Sicherheit bringen. Das maskierte Trio flüchtete ohne Beute mit einem grauen Kleinwagen. Eine Großfahndung der Polizei führte bislang nicht zur Ergreifung der Täter.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen verließ der Mitarbeiter des Saunaclubs am Montag gegen 15.45 Uhr mitsamt den Tageseinnahmen das Betriebsgrundstück an der Oberhausener Straße, als er plötzlich von einem Unbekannten mit einer schwarzen Schusswaffe bedroht wurde.

Zeitgleich kamen zwei weitere maskierte Männer auf das Opfer zu. Der Mann flüchtete, noch bevor die Täter etwas entwenden konnten, auf zurück das Grundstück des Clubs. Das Trio ließ von einer Verfolgung des Mannes ab, stieg in einen grauen Kleinwagen und flüchtete über die Theodorstraße in Richtung Autobahn.

Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise und fragt: Wer hat die Tat beobachtet und kann Angaben zu den drei maskierten Männern machen? Wer kann Hinweise zu dem grauen Kleinwagen geben, mit dem die Täter geflüchtet sind? Hinweise nimmt das zuständige Kriminalkommissariat 13 der Düsseldorfer Polizei entgegen.
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Schüsse auf Saunaclub

#13

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RP 29.12.2023
Schüsse auf Sauna-Club abgefeuert – Schützen flüchtig

Mehrere Schüsse sind in der Nacht zu Freitag auf einen Sauna-Club im Düsseldorfer Norden abgefeuert worden. Die Polizei löste eine Großfahndung aus. Nach dem oder den Schützen wurde auch auf umliegenden Autobahnen gesucht. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln.

Mehrere Schüsse im Bereich eines Sauna-Clubs an der Oberhausener Straße in Düsseldorf-Rath wurden der Polizei am frühen Freitagmorgen gegen 1.30 Uhr gemeldet. Nach ersten Informationen sollen mehrere Männer mit einem Auto geflüchtet sein.

Bereits wenige Minuten nach Erhalt des Notrufs war die Polizei mit ersten Kräften vor Ort. Es folgte eine groß angelegte Fahndung im Stadtgebiet nach dem flüchtigen Fahrzeug. Auch die Autobahnpolizei unterstütze den Einsatz mit zahlreichen Streifenwagen und fahndete auf den umliegenden Autobahnen A44, A52 und A57.

Nach ersten Erkenntnissen fuhr zur Tatzeit ein dunkles Auto auf den Parkplatz des Sauna-Clubs. Aus dem Fahrzeug heraus wurden mehrere Schüsse auf den Eingangsbereich abgegeben. Einige Projektile durchschlugen Teile der gläsernen Fassade.

Der Wagen entfernte sich anschließend mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort. Bei der Schießerei wurde niemand verletzt. Der exakte Tathergang und die Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Es ist nicht das erste Mal, dass es in dem Umfeld des Sauna-Clubs zu Vorfällen kommt. Im September 2022 etwa waren zwei Mitarbeiter in dem Saunaclub mit einer Personengruppe in einen Streit geraten und bei der folgenden Auseinandersetzung durch Stiche so schwer verletzt worden, dass Lebensgefahr bestand. Beide Opfer kamen laut Polizei in Krankenhäuser und mussten stationär behandelt werden.

Auch fanden dort bereits Razzien von Spezialeinsatzkommandos der Polizei wegen Verdachts des Waffenbesitzes oder auch der Erpressung statt. So soll im November 2021 in dem Bordell ein Freier mit versteckter Kamera beim Sex gefilmt und dann mit den Aufnahmen um einen sechsstelligen Betrag erpresst worden sein.

Der Sauna-Club ist in Düsseldorf als „Luxus-Bordell“ bekannt. 2014 hat der Club, der mit Junggesellenabschieden in der Champagner-Lounge und mit Tabledance-Einlagen wirbt, in einer Lagerhalle an der Oberhausener Straße eröffnet – damals unter Beteiligung von Bert Wollersheim. Der Rotlichtkönig warb für das Etablissement. Ein halbes Jahr später zog er sich aus dem Geschäft zurück.
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Landtag NRW 20.02.2024
Schüsse auf Saunaclub „Oceans“ abgegeben – Was sind die Hintergründe?

Vorbemerkung der Kleinen Anfrage

Im Jahre 2014 wurde in Düsseldorf das luxuriöse Bordell „Oceans“1 vom damals 72-jährigen Besitzer W. eröffnet. Nachdem dieser seine Position als Chef 2015 abgab, ist der Club immer wieder durch negative Schlagzeilen aufgefallen. So hat es erst 2021 eine großangelegte Razzia in dem Club gegeben, an der mehr als 200 Polizisten beteiligt waren. Der Anlass sollen Vorwürfe wegen Erpressung gewesen sein.

Nun kam es in der Nacht auf Freitag, den 29. Dezember 2023, erneut zu einem schwerwiegenden Vorfall. Gegen etwa 01:30 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass mehrere Schüsse auf das Etablissement abgegeben wurden und die Täter daraufhin mit einem schwarzen Fahrzeug geflohen sein sollen. Die Täter sollen „aus dem Fahrzeug heraus“ geschossen haben. Dabei haben einige der Kugeln die gläserne Fassade des Eingangsbereiches durchschlagen. Allerdings wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Bereits kurz nach dem Notruf seien erste Einsatzkräfte der Polizei vor Ort gewesen und leiteten unmittelbar eine großräumige Fahndung ein, die auch die anliegenden Autobahnen A 44, A 52 und A 57 mit einbezogen. Die genauen Hintergründe der Tat seien jedoch derzeit noch nicht eindeutig und deshalb weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Der Minister des Innern hat die Kleine Anfrage 3148 mit Schreiben vom 20. Februar 2024 namens der Landesregierung im Einvernehmen mit der Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie und dem Minister der Justiz beantwortet.

1. Wie ist der aktuelle Sachstand der polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu dem oben beschriebenen Vorfall? (Bitte Tathergang, Vorstrafen der Tatverdächtigen, Straftatbestände, Staatsbürgerschaften der Tatverdächtigen, seit wann die Tatverdächtigen im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft sind, Vornamen und Mehrfachstaatsangehörigkeit bei deutschen Tatverdächtigen und sonstige polizeiliche Erkenntnisse über die Tatverdächtigen nennen.)

Die Leitende Oberstaatsanwältin in Düsseldorf hat dem Ministerium der Justiz unter dem 11.01.2024 berichtet, dass der geschilderte Sachverhalt zutreffend wiedergegeben sei und in diesem Zusammenhang ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes geführt werde. Zum Schutz der andauernden Ermittlungen wird derzeit von der Mitteilung weiterer Einzelheiten zum Sachstand abgesehen.

2. Was ist über den bzw. die nachfolgenden Besitzer des „Oceans“ bekannt? (Bitte nach Alter, Geschlecht und Nationalität aufschlüsseln und bei Deutschen eine Mehrfachstaatsangehörigkeit extra ausweisen sowie Vorstrafen nennen.)

Dem in der Antwort auf Frage 1 in Bezug genommenen Bericht zu Folge wird der Club „Oceans“ nach staatsanwaltschaftlichen Erkenntnissen derzeit von einer Gesellschaft betrieben. Da der Geschäftsführer der Gesellschaft allerdings nicht als Beschuldigter geführt werde, sei von der Anforderung eines Bundeszentralregisterauszugs abgesehen worden.

3. Was ist über Rivalitäten des aktuellen Besitzers des „Oceans“ mit anderen Saunaclub-Besitzern bzw. Personen aus dem Rotlicht-Milieu bekannt?

Dem in der Antwort auf Frage 1 in Bezug genommenen Bericht zu Folge ist Gegenstand andauernder Ermittlungen, ob Rivalitäten mit anderen Personen als Motiv des Vorfalls vom 29.12.2023 in Betracht kommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen hierzu keine belastbaren Erkenntnisse vor.

4. Welche Gruppierungen der Organisierten Kriminalität sind im Düsseldorfer Rotlichtmilieu involviert?

Im Geschäftsbereich des Ministeriums der Justiz werden entsprechende Daten statistisch nicht erhoben. Zur Beantwortung der Frage bedürfte es daher einer Einzelauswertung sämtlicher in Betracht kommender Verfahrensakten, die in der für die Beantwortung einer Kleinen Anfrage zur Verfügung stehenden Zeit mit vertretbarem Verwaltungsaufwand nicht zu leisten ist. Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung liegen im Geschäftsbereich des Ministeriums des Innern nicht vor.

5. In wie vielen Objekten wird in Düsseldorf erlaubt und unerlaubt der Prostitution nachgegangen?

Nach Angaben der Stadt Düsseldorf sind in Düsseldorf 14 Prostitutionsgewerbe gemäß § 12 des Gesetzes zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen konzessioniert (Stand: 17. Januar 2023). Unerlaubte Prostitutionsbetriebe sind nicht bekannt und würden bei Feststellung untersagt.
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RP 22.02.2024
Nach Schüssen auf Bordell ermittelt eine Mordkommission

Nach den Schüssen auf das Bordell „Oceans“ in Düsseldorf-Rath hat die Polizei offenbar eine Mordkommission gebildet. Die Täter sollen bei den Schüssen in der Nacht des 29. Dezember Todesopfer laut Staatsanwaltschaft „billigend in Kauf genommen“ haben.

ie Schüsse auf das Bordell „Oceans“ Ende Dezember waren gefährlicher, als bislang bekannt. Die Polizei hat eine Mordkommission mit dem Namen „Club“ eingerichtet (benannt nach der offiziellen „Oceans“-Bezeichnung „Saunaclub“).

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes. In der Nacht zum 29. Dezember waren der Polizei gegen 1.30 Uhr Schüsse an der Oberhausener Straße in Rath gemeldet worden. Laut Mitteilung der Polizei war vorher ein dunkles Auto auf den Parkplatz des Bordells gefahren: „Aus dem Fahrzeug heraus wurden mehrere Schüsse auf den Eingangsbereich abgegeben. Einige Projektile durchschlugen Teile der gläsernen Fassade.“

Weil trotz oder gerade wegen der späten Stunde im Bordell noch einiges los war, hatten die Täter aus Sicht der Staatsanwaltschaft „billigend in Kauf genommen“, dass jemand stirbt. Daher gab es sofort den Anfangsverdacht des versuchten Mordes. Die Öffentlichkeit bekam davon nichts mit, der Fakt tauchte nun aber in einem noch unveröffentlichten Papier des Innenministeriums für den Landtag auf.

Zu möglichen Tätern heißt es in dem Ministeriumsbericht, den die AfD beantragt hatte: Es sei „Gegenstand andauernder Ermittlungen, ob Rivalitäten mit anderen Personen als Motiv des Vorfalls vom 29.12.2023 in Betracht kommen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen hierzu keine belastbaren Erkenntnisse vor.“

Damit bleibt auch unklar, ob es eine Spur zu dem Fluchtwagen gibt, der mit mehreren Personen an Bord und quietschenden Reifen davongerast war. Das „Oceans“, für das Ex-Bordellbetreiber Bert Wollersheim als Werbefigur arbeitet, war in den letzten Jahren immer wieder Schauplatz von Ermittlungen.

Im September 2022 war es zu einer blutigen Messerstecherei zwischen Angestellten und einer Gruppe von Männern gekommen. 2021 gab es eine Großrazzia wegen der angeblichen Erpressung eines Freiers (der Prozess endete mit einem Freispruch).

So geht aus dem Landtagspapier auch hervor, dass in der Stadt 14 solche Läden eine Konzession haben. „Unerlaubte Prostitutionsbetriebe sind nicht bekannt und würden bei Feststellung untersagt“, so Innenminister Herbert Reul (CDU) in seinem Papier.
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